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Es ging los in Hollywood…

von Klaus Haine

Wie, Hollywood und was ging los? Abbildung 1: Hollywood (Ref. #1)

Los  ging  „die  sportliche  Wanderung  am Sonntag, den 2. Aug. 2015, ab Hülsenbusch“ - so hatten die Gummers-bacher Karin und Klaus Haine ihre Wanderung im aktuellen Programm angeboten.
Abbildung 1:  Hollywood Sign (Ref. #1)

Da durch den Titel „Sportliche Wanderung“ schon einige Interessenten mit Sicherheit wegfielen und die angekündigten hohen Sommertemperaturen vermutlich auch noch manchen vom Wandern abhielten, kamen - neben den beiden Haines - nur die hier namentlich genannten, aber hoch motivierten Teilnehmer zum Wanderstart nach Hülsenbusch:

Rainer Buth
Heiner Klier
Sabine Merten
Alois Thome
Gisela Welding
Uwe Welding
Christel Zöller
Udo K. Müller,
der einige von ihnen in Gladbach in Empfang genommen hatte.

Die Haines waren glücklich. Schönstes Wanderwetter, eine überschaubare Gruppe, also ideal und fast schon familiär oder besser „Wandern wie mit Freunden“.

Was hat aber Hülsenbusch mit Hollywood zu tun? Der Name Hülsenbusch stammt, so wird kolportiert, von dem großen Vorkommen der Pflanze „Stechpalme“ oder lateinisch “Ilex“ hier in diese Gegend.
Zitat aus Wikipedia: Die Orte Hülsede, Hüls, Hüllhorst, Hülsenbusch, Hülscheid oder der Geburtsort von Annette von Droste-Hülshoff verdanken der Hülse ihren Namen. Die Stadt Hüllhorst führt den Ilex offiziell als Kennzeichen (Jugendcafé Ilex, Ilex-Halle usw.). Auch der Name des wohl berühmtesten Stadtteils von Los Angeles, Hollywood, geht auf die Stechpalme zurück (engl: holly).
Abbildung 2:  Ilex aquifolium (Ref. #2) 

Die kleine Gruppe machte sich also quasi in Hollywood um 10:30 Uhr auf den 15,6 km langen Wanderweg. Es ging los an der Kirche und der genossenschaftlich betriebenen Dorfkneipe immer den Berg hoch zum Erlebniswald - von den Hülsenbuschern gestaltet und so genannt. Fantasiereich haben sie eine Menschenschleuder, (siehe Abbildung 3) eine aus Birkenholz gestaltete Hängematte, einen Baumstumpf mit Sichtlöchern auf die umliegenden Sehenswürdigkeiten - wie z. B. Metabolon - sowie eine Sitzgruppe mit Tisch zum Verweilen aufgestellt - beinahe ein Kunstwerk aus Metall und Holz mit begrünter Tischplatte. Von der Wandergruppe wurde alles ausprobiert und hoch gelobt.

Weiter ging es über Wegescheid - unterhalb der Nordhelle mit schönen Ausblicken - in Richtung Berghausen zum Rastplatz für die Mittagspause auf der Margarethen-höhe. Eine riesige Rundbank mit Tisch bot der Gruppe genug Platz, um die mitgeführte Brotzeit einzunehmen. Und die Aussicht auf Frielingsdorf und Scheel sowie über die Landschaft machte den Wohlfühlfaktor komplett.

Nach dieser ausgiebigen Pause ging es weiter ein Stück durchs Dorf und dann durch ein ursprüngliches, romantisches Tal und begleitet vom Leppebach talwärts. Die L302 wurde schnell gequert. Weiter ging es an den Fischteichen eines Anglervereins vorbei. Jetzt war wieder eine Trinkpause angesagt, denn die Haines kündigten einen etwas längeren Anstieg auf die Höhe von Wallefeld an. Vorher konnte man noch schöne Ausblicke genießen, z. B. wieder auf das Metabolon, eine ehemalige Müllkippe. Von hier wirkt diese Attraktion bei Engelskirchen wie eine Pyramide im Bergischen.

Die Gruppe hatte jetzt in etwa die Hälfte der Strecke geschafft und bewunderte die liebliche Landschaft um Wallefeld. Klaus testete die Gruppe, ob sie auch kleine Hingucker am Wegesrand beachten würden. Auf einem Baumstumpf hatte ein Zeitgenosse eine kleine Engelschar zum Vergnügen und „Beschützen?“ der Wanderer drapiert. (siehe Abbildung 4) Natürlich hatten alle Teilnehmer dieses „Kunstwerk“ entdeckt.

Weiter führten verschlungene Wege in herrlicher Natur, vorbei an riesigen Ameisenhaufen zum nächsten Highlight, einem angeblichen „Haus der Bewegung“ im Wald mit einer Mordgeschichte. Hier wollten alle schnell weiter. Und so ging es auf die letzten Kilometer überwiegend im schattigen Wald in Richtung Ziel. Udo hatte einen schlechten Tag erwischt und schwächelte ein wenig. Er wurde aber von der Gruppe mit Schokolade und Traubenzucker etwas gedopt, so dass alle Teilnehmer um ca. 15:30 Uhr gesund und munter an den Autos eintrafen.

Apropos gesund: Als Gesundheitswanderung war diese Tour nicht deklariert, doch Wandern ist ja an für sich gesund. Außerdem erklärte uns Alois, dass wir nach seinem Schrittzähler über 1000 kcal verbraucht hätten.

Ja, wenn das so ist, dann war die abschließende Einkehr im „Kaffee-kännchen“ an der Lingese Talsperre in einer umgebauten Scheune bei sehr gutem Kaffee und einem noch besserem Stück Friesentorte wohl keine Sünde. Darüber waren sich alle einig. Das ging sogar so weit, dass alle den gleichen Kuchen auswählten.

Abbildung 5:  Friesentorte (Ref. #3)

Ob die Wanderung schön war?
Fragt doch mal die Teilnehmer.

Mit großem Dank an die Mitwanderer

Karin und Klaus Haine

 

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Die Bilder wurden uns von unserem Wanderfreund

Klaus Haine

zur Verfügung gestellt

 

Referenzen:
#1:  https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:HollywoodSign.jpg
#2:  https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Illustration_Ilex_aquifolium0.jpg
#3:  https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Friesentorte.jpg

 

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