21.09.2015

Wanderfreizeit in Bad Münster am Stein

Bei sonnigem aber morgens noch kühlem Wetter traf ich mich mit den fünfzehn Teilneh-mern meiner Wanderfreizeit am Zanders Parkplatz, wo wir mit vier PKW`s pünktlich in Rich-tung Bad Münster am Stein aufbrachen. Alle waren gut gelaunt aber vor allem auch ge-spannt, was uns denn in den kommenden 4 Tagen alles erwartet.

In unserem Hotel am Park wurden wir nach ruhiger Fahrt schon von der Chefin (Frau Klopfer) erwartet und freund-lich begrüßt. So waren die Formalitäten und der Bezug der Zimmer schnell erledigt. Anschließend hatten alle ca. 1,5 Stunden Zeit, die nähere Umgebung zu erkunden oder auch etwas zu essen.

Anschließend wartete vor dem Hotel schon „Chnutz von Hopfen“, um mit uns durch eine atemberaubende Natur zu den drei Burgen Rheingrafenstein, Altenbaumburg und Ebernburg zu wandern. Der schon zu Beginn dieser Wanderung recht steile Anstieg zum Rheingrafen-stein zeigte allen, dass wir hier in einer sehr schroffen und topographisch bewegten Land-schaft unterwegs waren, wo auf kurzer Distanz schon mal große Höhenunterschiede zu überwinden sind. Alle haben durchgehalten und konnten anschließend die tolle Aussicht von der Burgruine in das Nahetal genießen.

Vor dem steilen Aufstieg zum Rheingrafenstein mussten wir erst die Nahe überqueren, die hier früher Grenzfluss zwischen Bayern und Preußen war. Die Fahrt mit der ein-zigen handgezogenen Fähre Süddeutschlands war Genuss und Erlebnis zugleich. Das dies am eigentlich freien Tag unseres Fährmanns möglich wurde, war dem Tourismus-büro zu verdanken, die ihn extra für uns bestellt hatten!

Auf der Wanderung erfuhren wir auf eine kurzweilige Art viele Geschichten zu Historie, Na-tur und Landschaft sowie die bei Burgen unverzichtbaren Mythen und Sagen. Auch die Frage nach der Entstehung von Burg Rheingrafenstein an dieser fast unzugänglichen Stelle wurde mit der Sage eines Vertrages zwischen Rheingraf und Teufel erklärt. Der Rheingraf hätte ger-ne auf diesem gut zu verteidigendem Felsen eine Burg gehabt, scheute aber die damit ver-bundenen Mühen und Kosten. Da kam der Teufel in Gestalt eines Baumeisters, der ihm die Burg über Nacht versprach, wenn er einen Vertrag unterschrieb. Hier war kleingedruckt fest-gehalten, dass der Teufel als Gegenleistung die erste Seele bekäme, die nach Fertigstellung aus dem Turmfenster schauen würde. Der Rheingraf, des Lesens nicht mächtig, unterschrieb, und am nächsten Tag stand die Burg. Die Frau des Rheingrafen hatte aber inzwischen das Kleingedruckte gelesen und beim Bezug der Burg zu einer List gegriffen. Das rote Käppi des Bischofs wurde einem Esel aufgesetzt, der dann so aus dem Turmfenster schaute. Der Teufel war so geblendet von der Vorstellung, ausgerechnet die Seele des Bischofs zu bekommen, dass er die List nicht erkannte. Seine Wut war so groß, dass er den armen Esel schüttelte und schließlich gegen den Felsen schleuderte, wo man angeblich noch heute den Abdruck erken-nen kann. Uns ist es nicht gelungen, diesen Abdruck zu finden. Vielleicht haben wir aber auch nicht lange genug gesucht.
Durch die interessanten Erzählungen war dann irgendwann unsere Zeit knapp geworden, so dass wir leider auf die letzte Schleife zur Ebernburg verzichten mussten. Die Weinprobe in Bad Kreuznach wartete schon auf uns, der Linienbus dorthin aber sicherlich nicht!

Wie man an dem Foto sehen kann, haben wir es dann aber doch noch rechtzeitig zu der Weinprobe im Wein-haus „Weigand&Klopfer“ geschafft. Ein reichhaltig ge-füllter Winzerteller, leckeres Brot und vor allem der Ge-nuss von sehr guten Naheweinen entschädigte für die Eile zwischen Wanderung und Weinprobe. Neben dem Genuss gab es aber auch viele interessante Informatio-nen zu Weinen und deren Herstellung durch Herrn Kus-nierz, der mit viel Engagement durch den Abend führte.

Im Rahmen der Weinprobe wurde dann auch gemeinsam mit einem Lied unserem Mitwan-derer Klaus Holzapfel zum Geburtstag gratuliert. Er hat sich darüber sehr gefreut. Mit diesem gemütlichen Weinabend in der guten Stube des Weinhauses fand dann der erste Tag der Wanderfreizeit einen harmonischen Abschluss.
Am nächsten Morgen sind wir nach einem guten Frühstück mit dem Zug nach Bretzenheim gefahren, wo die zweite Tageswanderung starten sollte. Sanfte Steigungen und breite Wege mitten durch die Weinberge oberhalb von Winzenheim mit immer wieder reizvollen Blicken in die Landschaft zwischen Bad Kreuznach und Bingen bestimmten jetzt den ersten Teil die-ser Etappe. Die neben dem Weg reichlich vorhandenen Weintrauben schmeckten zuckersüß und verführten immer wieder mal zum Naschen. Hier bestätigte sich die Aussage von Herrn Kusnierz bei der Weinprobe, dass 2015 nach aktuellem Stand einen Jahrhundertjahrgang erwartet wird. Wenn der Geschmack der Trauben dafür ein Indiz ist, hat er Recht!
Bei unserer Wanderung durch die Weinberge mussten wir dann aber leider feststellen, dass auch der Wetterbericht Recht hatte. Es fing an zu regnen! Zunächst war das eher unproble-matisch, so dass alle noch interessiert die Arbeit einer modernen Lesemaschine beobachtet haben. Später kam dann aber noch der Wind dazu, so dass ich in Richtung unserer Zwischen-station Bad Kreuznach eine Abkürzung genommen habe.
Auf dem Weg zur Stadtmitte kamen wir durch den Schlosspark, wo am Teich ein großer Baum stand, der eigenartige Wurzelauswüchse zeigte.

Es sah aus, als wenn kleine Wurzelmännchen hier Wache hielten. Wir hatten alle sowas auf jeden Fall noch nicht gesehen!
Später fand Hans Tups heraus, dass es sich dabei um eine „Echte Sumpfzypresse“ (Taxodium distichum) mit Knie-wurzeln (Pneumatophore) handelt. Über die Wurzeln wird in sumpfigem Gelände der Sauerstoff gewonnen.

Durch den Schlosspark ging es dann in die Altstadt von Bad Kreuznach. Dass es jetzt wieder stärker regnete war schade, weil dieser historische Kern hierdurch fast ausgestorben wirkte. Über die „Alte Nahebrücke“, neben der Krämerbrücke in Erfurt und der Inneren Brücke in Esslingen eine der noch wenigen in Deutschland bestehenden Brücken, die mit Häusern be-baut sind, ging es dann Richtung Fußgängerzone, wo in der Konditorei Lehmkühler ein Tisch für uns reserviert war. Von der historischen Brücke konnten wir leider auch nicht viel sehen, weil sie aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten komplett eingehaust war. Bilder zeigen aber, wie schön diese Brücke eigentlich ist.

Die folgende Pause in der Konditorei kam allen sehr ge-legen, weil damit auch eine Regenpause verbunden war und weil die warmen Speisen und Getränke, vor allem aber der hervorragende Kuchen in Konditorqualität, für die nassen Momente der Wanderung entschädigten.

Nachdem wir in der Konditorei ausgiebig gerastet und geschlemmt hatten, ging es weiter in den Kurpark, wo alle ein paar kräftige Atemzüge des salzhaltigen Wasserdampfes aus dem dortigen Zerstäuber nahmen. Leider wurde der Regen dann wieder stärker, so dass kurzzeitig die Überlegung aufkam, doch mit dem Bus oder Zug nach Bad Münster zu fahren. Klaus nutz-te aber die Wartezeit kurzentschlossen aus, und spendierte aufgrund seines Geburtstages allen einen Kräuterschnaps. Da Hans Tups auf seiner Wetter-App im Regenradar inzwischen eine größere Wolkenlücke entdeckte, die auf uns zuzog, wanderten wir mit Hoffnung auf eine Regenpause weiter Richtung Salinental. Und tatsächlich riss der Himmel dann später auf, so dass wir den Rest der Wanderung vorbei an den riesigen Gradierwerken und durch das malerische Salinental trocken zu Ende bringen konnten.
Anders als am Vorabend hatten alle dann fast 2 Stunden Zeit, bis uns Herr Bartels vom Tou-rist-Büro am Hotel zur kulinarischen Abendwanderung abholte. So konnten wir ausgeruht und frisch den interessanten Ausführungen zu Stadtgeschichte folgen. Zunächst ging es in den Kurpark, wo wir viel über die Salzgewinnung und die Geschichte des Kurortes erfuhren. Ein Highlight für alle war dann die Besteigung des Turmes im dortigen Gradierwerk. Diesen Blick in das Innere solcher Bauwerke und die Erläuterung zur Beschickungstechnik von oben bekommt man sicherlich nicht alle Tage geboten.

Diese Bauwerke werden im Sprachgebrauch oft mit Salinen bezeichnet. Richtig wäre aber „Gradierwerk“! Der Name ist begründet in der Technik des Bauwerkes. Das salzhaltige Was-ser wird mehrfach von oben tröpfchenweise über die mit Schwarzdorn gefüllten Fächer ge-schickt. Durch die damit verbundene Verdunstung nimmt der verbleibende Salzgehalt im Wasser mit jeder Stufe um ein paar Grad zu. Die tröpfchenweise Beschickung wird mit der im mittleren Bild gezeigten hölzernen Zahnrinne gewährleistet. Die Salinen bezeichnen rich-tigerweise den gesamten Komplex der Salzgewinnung, also gehören neben den Gradierwer-ken dann z.B. auch die Förderanlagen und die Verwaltung dazu.

Nach dem Besuch des Gradierwerkes wurden uns im Kur-Restaurant in durchaus edlem Ambiente der Aperitif und die Vorspeise serviert. Es sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch noch hervorragend. Wir waren alle im positiven Sinne sehr überrascht. So konnte es ruhig wei-tergehen!

Die nächste Station der Stadtführung war die Altstadt, und hier speziell das Kapitän-Lorenz-Ufer. Der Namensgeber war Heinrich Lorenz, der sich als Kapitän von verschiedenen Schiffen einen Namen gemacht hat. Interessanter war aber die Geschichte seiner Tochter Marita, die stadtgeschichtlich als schwarzes Schaf gilt, gleichwohl aber weltgeschichtliche Berühmtheit erlangte. Sie war schon mit 19 Jahren die Geliebte von Fidel Castro und ist dann unter Täu-schung durch das CIA als Agentin fast zur Attentäterin an ihm geworden. Später war sie dann aber tatsächlich indirekt am erfolgreichen Attentat an J.F. Kennedy beteiligt. Heute lebt sie in Baltimore in den USA.

Nach weiteren Erläuterungen zu verschiedenen alten Gebäuden und den Zusammenhängen von Reformation in Bad Münster und insbesondere der Ebernburg kehrten wir ein Weinlokal ein, wo bereits ein Gruß aus der Küche und der Hauptgang auf uns war-teten. Selbstverständlich konnte auch hier der Durst mit ver-schiedensten Köstlichkeiten gelöscht werden.

Obwohl es sehr gemütlich war, und nach dem reichhaltigen Essen eine gewisse Trägheit ein-setzte, wartete dann noch die dritte Etappe der Stadtführung auf uns. Da es schon sehr dun-kel und wegen des Regens auch nicht so gemütlich war, beschränkte sich Herr Bartels auf die Geschichte von Franz von Sickingen, der eine Unmenge von Fehden und Kriege zur Durchset-zung der Reformation geführt hat. Luther selbst war zwar nie auf der Ebernburg, nannte sie jedoch „Herberge der Gerechtigkeit“. Hier ist dann auch die wesentliche Verbindung der Stadt zur Reformation begründet.
Nach diesen geschichtlichen Informationen kehrten wir dann zu unserer letzten kulinari-schen Station im Naheschlösschen ein, wo uns dann neben diversen Getränken ein köstli-ches Dessert serviert wurde.
Satt, zufrieden und voll von neuen Informationen und Eindrücken waren dann später alle froh, wieder im Hotel zu sein.
Nach einem wieder sehr reichhaltigen und schmackhaften Frühstück starteten wir vom Hotel aus dann ausgeruht und mit frischer Kraft unsere dritte Tageswanderung zum Schmittenstol-len, einem in Europa einzigartigen Besucherbergwerk für Quecksilberabbau. Hier war für die Mittagszeit eine Führung ins Bergwerk vereinbart. Zunächst ging es jedoch durch Ebernburg, vorbei am Steinskulpturenpark in Richtung Norheim, wo wir dann auf den Nahe-Radweg trafen. Diesem Weg folgten wir dann durch das traumhafte Nahetal bis zur Ortschaft Nie-derhausen. Nach einer kleinen Rast ging es Richtung Lemberg dann stetig bergauf, bis wir das Gelände des Bergwerkes erreichten. Unterwegs war in den Wurzeln der Bäume eine Vielzahl von geschnitzten Gesichtern zu bewundern. Die Künstlerin arbeitet wohl auf Bestel-lung und benötigt etwa 1 Tag für solch ein Gesicht. Das Gesamtkunstwerk wird als die „Lem-berggeister“ bezeichnet, was auf die gnomhafte Darstellung einzelner Gesichter zurückzu-führen ist. Teilweise sind aber auch Gesichter bestimmter Personen auf Bestellung nachge-schnitzt worden.

Nach einer Pause von ca. 30 Minuten (wir waren ein wenig zu früh angekommen), ging es für die angemeldeten Teil-nehmer erst zur Anpassung der obligatorischen Helme und dann hinein ins Bergwerk. Der mit dem roten Helm ist übri-ges der Bergwerksführer. Wir man erkennen kann, sind alle guten Mutes, obwohl vorher doch die eine oder andere Sor-ge (ist das noch giftig? Muss ich da rutschen? …) aufkam.

Da im Bergwerk alles sehr gesichert und professionell zugeht, kamen natürlich alle Teilneh-mer zwar etwas verfroren (im Bergwerk ist es nur 8 Grad) aber unversehrt zurück. Die be-stellte Bratwurst mit Kartoffelsalat und warme Getränke waren anschließend sehr begehrt.
Nach der Kräftigung mit Speis und Trank wurde es einigen doch etwas kalt, so dass der direkt folgende steile Aufstieg zum Gipfel des Lembergs genau richtig war, um die Kälte aus den Körpern wieder zu vertreiben. Mit schönen Ausblicken in das Pfälzer Bergland ging es nun stetig Richtung Ebernburg zurück. Eine Baustelle zwang uns dann kurz vor dem Ziel auf einen Umweg. Belohnt wurden wir mit absolut leckeren Äpfeln auf einer angrenzenden Streu-obstwiese und vieles mehr an verwendbarem Dekomaterial. Immer wieder war Warten an-gesagt, weil interessante Dinge „geerntet“ oder „gesammelt“ werden mussten. Letztlich sind wir dann etwas seitlich von der geplanten Strecke abgekommen und waren damit bei An-kunft in Ebernburg schon unterhalb der Burg. Nach kurzer Beratung wurde aber entschie-den, auch heute nicht mehr zur Ebernburg hochzulaufen. Heiße Duschen und ein kleiner Nachmittagsschlaf waren einfach zu verlockend!

Abends war dann für uns ein Tisch im Gutsausschank „Zum Remis `chen“ in der Altstadt von Ebernburg reser-viert. Leider war es zu kalt und ungemütlich, um im In-nenhof zu sitzen. Aber auch die kleine Stube war sehr gemütlich.

Federweißer, Wein und Bier zu verschiedenen regionalen Spezialitäten sind bei allen Teil-nehmern sehr gut angekommen. Insbesondere der von mir empfohlene „Spundekäs“ mit Brezeln als Vorspeise fand große Zustimmung, auch wenn die Portionen sehr groß waren. So fand dann auch der dritte Abend in diesem gemütlichen Ambiente einen schönen Abschluss.
Beim Frühstück am letzten Tag war dann schon etwas von einer gewissen Aufbruchsstim-mung zu spüren. Fragen nach Abrechnung, Gepäck einladen, …. waren zu klären. Trotzdem lief wie schon bei der Anmeldung auch jetzt alles absolut problemlos und vor allem termin-gerecht ab. Selbst der von uns am ersten Abend bestellte Wein war noch geliefert, und mit all unserem Gepäck sicher in den PKW verstaut worden. So konnten wir bereits vor 10.00 Uhr mit der letzten Tageswanderung beginnen, die uns über Norheim und Weinberge hinauf auf den Rotenfels führen würde. Der Rotenfels ist mit etwa 200 m Höhe die höchste Steil-wand nördlich der Alpen innerhalb Deutschlands. Hier hat die Nahe sich über Jahrmillionen so tief eingegraben und diese einmalige Landschaftsstruktur hinterlassen.

Aus den noch moderat zu erwandernden Weinbergen ging es dann sehr steil auf den Rotenfels hinauf. Teils waren steile und hohe Stufen, teils aber auch gerölliger Weg zu bewältigen. Da kamen alle ins Schnaufen. Rechts wurde man aber immer wieder mit herrlichen Blicken belohnt.

Oben angekommen, konnten sich alle bei eher langsamem Tempo auf einem fast ebenen Weg durch lichte Eichenwälder etwas ausruhen, bevor wir mit der Bastei einen der schöns-ten Aussichtspunkte dieser Region erreichten.

Alle sind froh, den Anstieg geschafft zu haben, und genießen den herrlichen Blick auf das Nahe-tal und die jetzt seitlich von uns befindliche Steilwand des Rotenfelses, deren grobe Struktur und Zerklüftung man nur von hier erkennen kann.

Nachdem alle etwas verschnauft hatten, ging es entlang der gesicherten Kante weiter zum höchsten Punkt des Rotenfelses. Hier wollte ich eigentlich eine Rast einlegen, allerdings waren wir hier dem doch recht kühlen Wind schutzlos ausgeliefert. Deshalb ging es etwas wei-ter um den Fels herum, bis wir eine windgeschützte Ecke zur Pause nutzen konnten.

Wie man sehen kann, hatte sich das Weitergehen gelohnt. Windgeschützt und in der Sonne haben alle ein schönes Sitzplätzchen gefunden. Auch die Aussicht war noch phänomenal.

Nach der Rast ging es weiter in Richtung Schanzenkopf zum Funkturm, der mit über 100 m Höhe aus fast allen Richtungen zu sehen ist. Durch den Kreuznacher Stadtwald ging es dann nach Bad Kreuznach, wo wir im Biergarten des Brauwerkes einkehren wollten. Leider hatte der Biergarten geschlossen, so dass wir trotz müder Beine doch noch weiter bis nach Bad Münster laufen mussten, weil alle Restaurants unterwegs entweder dauerhaft oder wegen Ruhetag geschlossen waren. Manchmal hat man halt einfach Pech.

In Bad Münster fanden wir dann aber im Traditi-onscafe „Süsse Ecke“ nicht nur ein schönes Plätz-chen, sondern auch die Bereitschaft, die warme Küche für uns nochmal aufzumachen. So konnte jeder nach Karte entweder süß oder herzhaft sei-nen Hunger und seinen Durst stillen, und es war dann doch noch die Möglichkeit zu einer gemütli-chen und entspannten Schlussrunde gefunden.

Ich bedankte mich bei allen Teilnehmern für diese Wanderfreizeit, die nur mit interessierten und engagierten Teilnehmern stattfinden kann. Da wir insgesamt etwa 52 km gewandert sind, und dabei etwa 1200 Höhenmeter überwunden haben, gratulierte ich den Teilnehmern zu der durchaus bemerkenswerten Leistung. Das alle immer pünktlich zu den vereinbarten Treffpunkten erschienen sind, ist bei einer Gruppe von 16 Teilnehmern auch nicht selbstver-ständlich! Insofern konnte ich nur meine uneingeschränkte Zufriedenheit zum Ausdruck bringen.
Anschließend bedankte sich Mechthild im Namen der Teilnehmer bei mir für diese aus deren Sicht hervorragende Wanderfreizeit und all die damit verbundene Arbeit.
Die einzelnen PKW-Besatzungen sind dann getrennt nach Hause gefahren. Dabei stellte sich zumindest für mich und meine Mitfahrer die Rückfahrt wegen vieler Staus etwas beschwerli-cher dar. Gleichwohl sind wohl alle gesund zu Hause angekommen und ich freue mich auf das nächste Mal!!!

Euer
Hans Weber

Wanderfreunde Bergisches Land e.V.
Bernd Meiser
Neuensaaler Str. 23c
51515 Kürten
02207 - 706897
Kontakt
Wanderfreunde Bergisches Land e.V. - Abteilung im Sauerländischen Gebirgsverein
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