09.10.2018

Wanderreise auf die Insel Lesbos

von Ingrid Sienz

Mit bester Wanderlaune machten sich dreizehn Wanderer auf die Reise nach Griechenland. Jos hat diese Reise perfekt organisiert. Auf der herrlichen Insel Lesbos war der Ort Molivos im nördlichen Teil der Insel gelegen unser Ziel. Lesbos in der nordöstlichen Ägäis zählt nicht nur zu den größten sondern auch zu den fruchtbarsten Inseln Griechenlands.  Zahlreiche grüne Olivenbäume, Kiefern, unzählige Kräuter und bunte Blumen geben der Insel ihren unverwechselbaren Charakter.

Auf der Insel angekommen wurden wir von Eva, die uns wie im letzten Jahr auch diesmal als Wanderführerin zur Verfügung stand, am Flughafen herzlich empfangen. Unsere Unterkunft bezogen wir im Hotel „Adonis“, wo wir noch um Mitternacht vielfältige, griechische Spezialitäten serviert bekamen. Natürlich durfte zur Begrüßung der Ouzo nicht fehlen, mit diesem stießen wir mit einem Jamas! an.

Während unseres Aufenthaltes unternahmen wir elf traumhafte Wanderungen auf steinigen, alten Eselswegen und Pfaden mit herrlichen Ausblicken, die uns vielen neuen Eindrücke von der Insel gaben. Nach unseren Wanderungen kehrten wir immer in typisch griechische Tavernen ein, in denen wir köstliche Inselspezialitäten genießen durften. Im kleinen Dörfchen Assomatos nahmen wir nach einer Wanderung unser Mittagessen im Kirchengarten, in den für uns extra Tische und Stühle gerückt wurden, ein. Das ist eben typisch griechische Gastfreundlichkeit, die wir dort immer wieder erleben durften.

Wir besuchten die heißen Quellen von Eftalou und am Golf von Gera. Die Natur bereichert Lesbos mit zahlreichen Heilquellen, die sich verteilt auf der ganzen Insel befinden. Die Temperaturen der Quellen bewegen sich zwischen 39 und 43 Grad Celsius und eignen sich zum Wohlfühlen an den Ruhetagen zwischen den Wanderungen. Nach dem Bad in der Therme rundet eine Abkühlung im Meer den Badetag perfekt ab.

Auf der kleinen Insel Niriope, die wir mit einem Boot erreichten, gab es für Bea, Jos, Dagmar und Ingrid einen versteinerten Wald - ein einzigartiges Naturdenkmal - nahe dem kleinen, malerischen Fischerdörfchens Sigri gelegen, neu zu entdecken. An der Küste dieser kleinen Insel, wo Vulkangestein auf das azurblaue Meer trifft, haben die Wellen über eine lange Zeit die Überreste versteinerter Pflanzen aus ferner Vergangenheit freigelegt. Außer den versteinerten Baumstämmen findet man hier auch perfekte Wurzeln, Früchte, Blätter und Samen. Auf der Rückfahrt zum Hotel kamen wir am Golf von Kalloni vorbei, wo wir einen herrlichen, unvergesslichen Sonnenuntergang erlebt haben.

Auf unseren Touren haben wir bei stets gutem Wetter 128 km erwandert und insgesamt stolze 2.800 Höhenmeter überwunden.
Im Namen aller Teilnehmer glaube ich sagen zu können, dass wir eine gut harmonierende Gruppe waren und diese schöne Reise so schnell nicht vergessen werden.

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